„Yambu! Das Burundi-Tagebuch“

ISBN: 978-3841771100

ISBN: 978-3841771100

Kurzbeschreibung

Was als Freiwilligendienst in Burundi beginnt, entwickelt sich zu einem Vollzeitabenteuer im krisenerschütterten Ostafrika. Philipp Ziser, entsandt von einer Kölner Hilfsorganisation, taucht ein in die Gesellschaft und Kultur eines Landes, das immer noch unter den Folgen des zehnjährigen Bürgerkriegs leidet. Ziser erzählt von den Kindern im Waisenheim, die in ihm bald ihren Ersatzpapa sehen, vom Kindersoldaten Raoul, der versucht, seine Vergangenheit zu vergessen, von dem herzkranken Jimmy, für den die Hilfe aus Deutschland zu spät kommt. Ziser erzählt aber auch von Alltäglichkeiten, vom Fußballspielen und Trommeln, von Festen und Momenten kurzer Freude, in denen der Konflikt der verfeindeten Ethnien Hutu und Tutsi vergessen ist. In seinem Tagebuch hält Ziser in zwei Bänden jedes Ereignis detailgenau fest. Doch was sich liest wie eine Geschichte, ist nach wie vor Realität in Burundi – laut „Welthunger-Index“ eines der ärmsten Länder der Welt. Band zwei erscheint Ende 2013.


Über den Autor

Philipp Ziser ist Jahrgang 1982. Nach dem Studium in Geschichte und Journalismus an der Universität Karlsruhe ging der freie Journalist für ein Jahr nach Burundi, Ostafrika, wo er ehrenamtlich für die Hilfsorganisationen burundikids e.V. und Fondation Stamm arbeitete. Ziser ist heute Leiter der Kommunikation und Personalchef der Fondation Stamm.


Produktinformation

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: BloggingBooks (4. Mai 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3841771106
  • ISBN-13: 978-3841771100
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15 x 1,6 cm
  • Preis: 24,80 Euro

Gibt’s überall im Buchhandel, bei Amazon oder im Buchshop des Verlags!

„Ein informatives Buch und zugleich sehr persönlich und berührend“ (20. Juli 2013)

Von Maisha:

„“Yambu! Das Burundi-Tagebuch“ nimmt uns mit in ein Afrika jenseits von Löwen im goldenen Sonnenuntergang, verklärter Helferromantik oder vorurteilsgeprägter Katastrophenmeldungen. Philipp Ziser geht unvoreingenommen, mit wachem Blick und echtem Interesse ins ostafrikanische Burundi zu einer Zeit, in der das Land gerade aus dem Bürgerkriegstrauma in die Nachkriegszeit tritt.
Kennen wir heute in Deutschland Krieg weitgehend nur aus den Medien oder den Erzählungen der älteren Generationen, begegnet Ziser in Burundi sogar Kindern, die die Brutalität an ihren eigenen jungen Körpern und Seelen erlebt haben, Kindern, die ihre Familien verloren haben oder selbst für die grausamen Machenschaften der Kriegstreiber als Kindersoldaten benutzt wurden. Er beschreibt in klarer und mitfühlender Sprache diese Kinder wie auch andere Kinder und Erwachsene, denen er begegnet. Ziser wohnt mit burundischen Kindern im Waisenhaus unter denselben Bedingungen wie sie und erlebt ihren Alltag, ihre Hoffnungen und Ängste, ihre Freude, Phantasie und ihren Lebensmut.
Was Ziser beschreibt, ist weit mehr als ein Abenteuer. Er schildert anschaulich einzelne Reisen ins Landesinnere, wo er unter anderem Projekte der Fondation Stamm besucht. Mit ihm stehen wir ohnmächtig vor dem Elend der Batwa in den Bergen, freuen uns mit ihm und den Kindern aus dem Heim für Straßenkinder über einen Strandausflug oder sitzen gleichermaßen befremdet wie er im Publikum eines Fußballspiels im Kongo zwischen kongolesischen und pakistanischen Soldaten.
Diese unmittelbare Nähe zu den Menschen macht Zisers Buch so persönlich und berührend. Er lässt uns direkt teilhaben an seinen Gedanken, seinen Fragen und seinem Erleben. So wie er im Lauf des Buchs in Burundi mehr und mehr ankommt und Freunde findet, bringt er uns das Land näher und gibt diesem Irgendwo in Afrika individuelle Gesichter. „Yambu!“ zeigt Zisers ehrliche Liebe zu Afrika und im Speziellen zu Burundi und den Burundern.
Dieses Buch ist ein Geschenk für alle, die einen tieferen Blick nach Afrika werfen möchten. Und wer plant, als Freiwillige(r) in ein afrikanisches Land zu gehen, findet hier einen ungeheuer informativen, spannenden und aufrichtigen Erfahrungsbericht.
Bleibt nur noch die Freude auf Band zwei Ende 2013. Wir sind gespannt.“

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