Posts tagged ‘FNL’

Heute vor 5 Jahren

„2009 – In Burundi übergibt die letzte der noch aktiven Hutu- Rebellengruppen ihre Waffen an die Friedenstruppen der Afrikanischen Union und besiegelt damit das Ende des bewaffneten Kampfes in dem zentralafrikanischen Kleinstaat.“ – Kalenderblatt auf zeit.de

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April 18, 2014 at 8:38 am 1 Kommentar

Die unendliche Tragödie

Die Tragödie im Kongo geht weiter. Und – wie schon immer – sind auch Burundi, Ruanda und Uganda mit im Spiel. Hier ein aktueller Artikel der taz.

Dezember 2, 2010 at 7:57 am Hinterlasse einen Kommentar

Wahlen, somalischer Terror und die Korruptionshitliste

Heute werden in Burundi die Parlamentswahlen abgehalten. Die Situation in Bujumbura ist ruhig – im Vorfeld gab es jedoch Befürchtungen, einige Spannungen und auch Tote. Nach wie vor ist jedoch die künftige politische Landschaft nicht klar… auch kursieren viele Gerüchte um Ex-Rebellenchef und FNL-Präsident Agathon Rwasa.

Hier geht’s zur Deutschen Welle. Weitere Eindrücke und aktuelle Meldungen zu jeder Stunde gibt es auf Französisch bei IWACU.

Vor Ort machen jedoch derzeit mehr die Drohungen des somalischen Terrornetzwerks Bedenken als die landesinneren Probleme… Polizei und Militär haben ihre Präsenz verstärkt, um besonders „bedrohte“ und potenzielle Angriffsziele zu schützen, Straßenkontrollen nehmen zu. Somalische Terroristen hatten Anschläge auf Uganda und Burundi angedroht – in Uganda sind bereits bei zwei Bombenexplosionen ca. 70 Menschen ums Leben gekommen. Die beiden Länder stehen im Visier der Radikalen, weil sie Soldaten für die Friedenstruppe in Somalia zur Verfügung stellen.

Darüber hinaus ist gerade eine Hitliste mit den korruptesten Staaten in Ostafrika veröffentlicht worden – von Transparency International. Demnach ist Burundi – im Vergleich zu den anderen Staaten der ostafrikanischen Gemeinschaft – das korrupteste Land und hat Kenia auf dem ersten Platz abgelöst. Hier geht’s zur Meldung.

Juli 23, 2010 at 2:20 pm 2 Kommentare

Zu den Wahlen – Meldungen und Ergebnisse

Die Deutsche Welle vermeldet, dass Präsident Nkurunziza wiedergewählt worden sei – mit „mehr als 91 Prozent der Stimmen“. Stimmt schon, jedoch sollte man einige Infos mehr hinzufügen, wie ich finde, um das Bild nicht zu verzerren. Denn es sind bei Weitem nicht alle Burunder wählen gegangen, die stimmberechtigt sind. Allein das ist schon als Gegenstimme zu betrachten.

Die CENI (Wahlkommission) hat bereits vorläufige Ergebnisse bekannt gegeben – zu sehen hier. Zu sehen sind die Wahlbeteiligungen in den jeweiligen Provinzen und die Stimmen für den amtierenden Präsidenten – den einzigen Kandidaten.

Derweil sei FNL-Chef Agathon Rwasa geflüchtet, „aus Sicherheitsgründen“. Die Reaktionen darauf sind unterschiedlich. Hier klicken! (Französisch) Auch die restlichen Oppositionsparteien würden den Präsidenten nicht anerkennen und werfen Manipulation vor. Mehr Infos hier (Französisch). Derweil loben die internationalen Wahlbeobachter den friedlichen Ablauf der Wahlen, trotz einiger Unstimmigkeiten und Unregelmäßigkeiten, insbesondere auch Gewalttaten während des Wahlkampfes. Auch lobten sie die burundischen Medien, die eine hervorragende Arbeit leisteten – bis auf „einige private Radiosender“, was sich wohl an den Sender Rema FM richtet. Der Sender steht der Präsidentenpartei CNDD-FDD sehr nahe und ist bekannt für seine Verstöße gegen Richtlinien der Medienprinzipien und Persönlichkeitsrechte. Mehr Infos hier.

Anscheinend seien auch ca. 70 Oppositionelle verhaftet worden. Die Opposition kreidet das der regierenden Präsidentenpartei CNDD-FDD an. Diese weist die Vorwürfe zurück und sagt, die Verhaftungen seien gemäß dem Gesetz und außerdem von den „Sicherheitskräften“ durchgeführt worden. Nur ist jedoch bekannt, dass die Polizei in Burundi größtenteils der Präsidentenpartei sehr nahe steht… Mehr dazu! (Französisch)

Fest steht, dass vor allem die Bevölkerung unter den Spannungen und gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den unterschiedlichen „Parteijugenden“ leidet. So sind vor wenigen Tagen ein Vater und seine Tochter einem Handgranatenanschlag zum Opfer gefallen, als sie gerade beim Essen waren. Anscheinend galt der Anschlag jedoch dem Sohn, der den CNDD-FDD-Jugenden angehört. Er selbst aber überlebte den Anschlag. Mehr! (Französisch)

Anscheinend wundern sich viele Wahlbeobachter und Organisationen, weshalb sich die Wahlkommission CENI so sehr beeilt, die weiteren Wahlen durchzuführen (Wahl der Abgeordneten und des Senats). Klüger sei es, zuerst zu einem politischen Dialog aufzurufen und die Spannungen beizulegen… Mehr! (Französisch)

Juli 1, 2010 at 8:39 am Hinterlasse einen Kommentar

Burundi in schwieriger Lage – und Hilfe für die, die darunter leiden

Die Lage in Burundi vor den Präsidentenwahlen am kommenden Montag spitzt sich zu. Hier ein aktueller Artikel der taz.

Diejenigen, die am meisten leiden: Kids, Jugendliche, die Bevölkerung, die – auf gut Deutsch – die „Schnauze voll“ haben von Krieg und Auseinandersetzung. Partner in Deutschland wissen das… und setzen sich dafür ein, dass wenigstens das Schulleben und die Versorgung in Kinderheimen gesichert wird. Und die Hoffnung der aufstrebenden Generation gestärkt bleibt. Hier ein Beispiel!

Juni 24, 2010 at 6:32 pm Hinterlasse einen Kommentar

Das Ende und der Anfang

Gestern, 18. Mai, um Punkt 18h, sollte die Zeitspanne des offiziellen Wahlkampfs zu Ende gehen – so war es vorgeschrieben. Doch noch um 20h waren Gesänge und Musik der unterschiedlichen Parteianhänger zu hören. Die vergangenen zwei Wochen wehten die Fahnen, kreischten die Anhänger und tönten die Parolen durch Bujumburas Straßen und in vielen Ecken des Landes. Heute Vormittag ist Stille…

Am kommenden Freitag beginnt der Zyklus der Wahlen mit den Kommunalwahlen in Burundi. Die Bilanz bislang: Selbst die Zeit vor den Wahlen hat schon einige Todesopfer gefordert. Heute steht auch in der Zeitung, dass ein Mann, der nur nach Hause wollte, von jungen Parteianhängern zusammengeschlagen worden wäre, weil er sich geweigert hatte, deren Parteihymne zu singen. Und ein Extremist spricht sogar wieder von alten Geschichten und Feindschaften, die das Land gespalten hatten… Dessen öffentliche Aussage wurde jedoch von allen Seiten scharf verurteilt.

Dennoch: die kommende Zeit wird etwas hektisch werden. Hoffen wir das Beste. Für alle. Und vor allem für die Zukunft Burundis.

Mai 19, 2010 at 9:14 am Hinterlasse einen Kommentar


Kurznachrichten aus Burundi

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