Archiv für Februar, 2012
Zu Burundis Lage – und Baden-Württemberg
Als “Afrikas Armenhaus” bezeichnet ein Artikel im “Südkurier” die Republik Burundi. Einzige Anmerkung: momentan ist nicht der Konflikt zwischen Hutu und Tutsi das Problem. Die ethnische Frage ist in den Hintergrund gerückt. Es geht schlichtweg um Politik, Macht, Geld und Einfluss.
Was Baden-Württemberg mit der kleinen ostafrikanischen Republik verbindet, steht in einem kurzen Abriss ebenfalls im “Südkurier”. Auch hier nur eine grobe Übersicht. Mehr Details finden sich bei der SEZ (Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg).
“Auf den Straßen von Bujumbura wird nicht geweint” titelt eine Reportage von Philipp Hedemann. „Als meine Eltern sich trennten, bin ich bei meinem Vater geblieben, aber seine neue Frau wollte mich nicht. Da bin ich zurück zu meiner Mutter gegangen. Aber der neue Mann meiner Mutter wollte mich auch nicht. Da hat mich meine Mutter davongejagt“, zitiert der Journalist einen Straßenjungen. In der Tat: eine familiäre Situation, die sich leider allzu oft wiederholt. Und es braucht viel Zeit, Mittel und Überzeugungskraft, solche Miseren wieder in Ordnung zu bringen – oder Alternativen zu finden. Mit Einrichtungen wie dem “Centre Birashoboka” kann es jedoch gehen, wie der Name schon hoffen lässt: “es ist möglich!”.
Februar 13, 2012 at 8:45 vormittags Hinterlasse einen Kommentar
Malaria – doch mehr Tote
Nach wie vor die Todesursache Nummer Eins in Burundi: Malaria. Anscheinend gibt es jährlich doch mehr Tote durch diese Krankheit, als bislang angenommen, wie der “Spiegel” schreibt.
Februar 9, 2012 at 3:20 nachmittags Hinterlasse einen Kommentar
Artikel zu Kindersoldaten
Eindrückliche sprachliche Bilder in die Geschichte eines Kindersoldaten… hier klicken!
(Kleine Anmerkung: nach einem erneuten Bürgerkrieg sieht es in Burundi derzeit nicht wirklich aus, wie es im Artikel beschrieben wird…)
Februar 9, 2012 at 10:25 vormittags Hinterlasse einen Kommentar
Umunsi mukuru w’ubumwe
Heute ist Feiertag in Burundi: Nationaler Feiertag (umunsi mukuru) der Einheit (ubumwe). Eigentlich war er schon gestern – aber da es sich um einen Sonntag handelte, hat man den Feiertag einfach auf heute, um einen Tag, verschoben. Der Feiertag geht übrigens, soweit ich richtig informiert bin, auf den ehemaligen Präsidenten Buyoya zurück.
Februar 6, 2012 at 11:20 vormittags Hinterlasse einen Kommentar
Der Senf der anderen