Archiv für März, 2011
Burundi bei der ITB in Berlin
Seit Ewigkeiten wieder mit dabei gewesen: Burundi auf der ITB in Berlin. Hier klicken!
Benefiz – für die burundikids
Premiere von „Benefiz“, Jakubus-Theater (Karlsruhe)
| Fr. 25. März 2011 | Kaiserallee 11 76133 Karlsruhe |
Beginn: 20h |
Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner, Komödie von Ingrid Lausund.
Geplant sind insgesamt 25 Vorstellungen und die an den Spielabenden gesammelten Spenden gehen an die burundikids. Mehr Informationen zum Stück und weitere Spieltermine: hier klicken!
Über das Stück:
Regie: Thomas Ruff
Eine kleine Gruppe Engagierter probt für eine Benefizveranstaltung, die Spendengelder für ein Schulprojekt in Afrika einbringen soll. Die eigens eingeladenen Prominenten haben abgesagt und nun liegt es an den fünf Organisatoren selbst die Gäste zu unterhalten und gleichzeitig zum Spenden zu motivieren. Wie kann man aber einerseits witzig und unterhaltsam sein, wenn man auf der anderen Seite über Not und Elend in der dritten Welt informieren möchte? Der Diskussionsstoff scheint unendlich und da die Beteiligten aus unterschiedlichsten Gründen und persönlichen Wertvorstellungen an dem Benefizabend teilnehmen, gestalten sich die Proben zunehmen schwierig.
Es werden Lieder einstudiert, Reden entwickelt und deren Wirkung analysiert. Mehr und mehr geraten die Beteiligten dabei in einen Strudel aus Halbwissen, Vorurteilen, Pauschalsierungen und dem alles dominierenden Anspruch immer politisch korrekt zu bleiben. Dabei wird ein gemeinsames Weiterkommen immer wieder durch gekränkte Eitelkeiten und verbale Querschüsse verhindert.
Ingrid Lausund ist eine der derzeit meistgespielten Theaterautorinnen der Gegenwart und lebt als freie Regisseurin in Berlin. Zur ihren bekanntesten Stücken zählen HYSTERIKON (2001), BANDSCHEIBENVORFALL (2002) oder DER WEG ZUM GLÜCK (2004). Das 2002 am Schauspiel Köln uraufgeführte BENEFIZ beschäftigt sich auf groteske und unterhaltsame Weise mit der Frage was passiert, wenn Betroffenheit und der Wille Menschen in Not zu helfen, auf Spendensammler treffen, die hinter der Fassade des Gutmenschen vor allem persönliche oder finanzielle Eigeninteressen verstecken.
Aber soll man deshalb nicht mehr spenden? Nein, wir unterstützen damit ein Schulprojekt in Burundi!
[Text: Jakobus-Theater]
Reportage auf Youtube!
„Die Kinder von Burundi“ – der Film jetzt bei Youtube!
Ein ganz normaler (?) Tag
6h: aufstehen. Zum Frühstück nur einen starken Kaffee, Hunger hab ich keinen. Dann gleich die Bäumchen/Setzlinge aus Ngozi in den Kofferraum laden und nach Mutakura fahren. Oscar, den Gärtner, anweisen, ihn dann im Waisenhaus „Uranderera“ mit den Setzlingen zurücklassen und auf den Weg in die Stadt zurück. „Philippoooo, bayi“ schreien die Kids.
Mit dem Auto fast im sandigen Weg stecken bleiben, weil es in der Nach geregnet hat.
Heimleiterin Marie, die kleine Chanelle und ihre Betreuerin mitgenommen. Beim „Centre Akamuri“ abgesetzt, wo Chanelle täglich lernt. Viertel Jabe.
Vorbei bei der FinBank am „Place de l’indépendence“, Unterschrift leisten – der Bankangestellte hatte am Vortag bei meinem Transfer einen Fehler gemacht. Ehrensache, sonst müsste er mit seinem eigenen Gehalt dafür geradestehen. Er freut sich wie ein kleines Kind, mich zu sehen.
Danach Büroarbeit.
13h: Mittagspause, ab zum Frisör um die Ecke. Kongolese. Den kenne ich vom arabischen Frisör im Asiatenviertel, wo ich sonst immer hingehe. Fünf Jahre habe er dort gearbeitet, nun habe er sich selbständig gemacht. Toll!
13h30: Zurück im Büro, Mails. Bricht drei Mal ab, dann lädt es runter – viel zu lange. Mail hat fast 15MB. Ich lasse das Laptop laufen und kümmere mich um andere Dinge.
16h: Meeting mit Albinos sans frontières/Albinos ohne Grenzen. Und die letzte Tasse Kaffee.
17h30-18h: Feierabend. Noch an der Apotheke vorbei auf dem Heimweg. Dann nach Hause.
Abendessen: Reis, Erbsen/Karotten, Rindfleisch und Sauce, Uburobe (Maniok).
21h: Platt und im Bett.

Der Senf der anderen