Eisenbahn

Januar 29, 2009

Burundi wird – wenn auch nur am Rande – an ein Eisenbahnnetz angeschlossen.  Im Nachbarland ist Kigali, die Hauptstadt, mitunter Zielort, in Burundi jedoch wird Bujumbura ausgespart. Ziel hier ist eine Kommune in der Provinz Rutana. Zum Artikel!

Burundi – weit unten

Januar 27, 2009

Hunger

Januar 16, 2009

Im Norden Burundis, in der Provinz Kirundo, herrscht eine Hungersnot. Mehr als 1.000 Familien sind betroffen, die Menschen fliehen in die Nachbarländer, in der Hoffnung, dort Nahrung zu finden. Zum Artkel! (Französisch)

Rose – 16. Januar

Januar 16, 2009

In diesen Minuten ist meine Kollegin Clotilde mit Rose im Krankenhaus „Roi Khaled“. Ein nigerianischer Blutspezialist, Dr. Benjamin August, setzt sich für sie ein. Sie warten auf die dringend benötigte Spende von frischem Blut, um Roses Blutzellen am Laufen zu halten. Das burundische Rote Kreuz wurde eingeschaltet, die das Blut liefern werden.

Ein Freund von mir und Freiwillige Claire sind heute Morgen losgezogen, um sich auf ihre Blutgruppen testen zu lassen. Im Krankenhaus trafen sie dann auf Clotilde. Man hat eine frische Spende „B positiv“ bereits gefunden. Rose wird diese in den kommenden Stunden bekommen.

Weiter warten wir auf den Kostenvoranschlag aus einem deutschen Krankenhaus zur Weiterleitung an eine Stiftung, die uns unterstützen könnte. Vor Ort müssen noch weitere Papiere besorgt werden.

Burundi in Brandenburg

Januar 15, 2009

Rose. Ein aktueller Stand ihrer Verfassung und der Bemühungen in Burundi sowie in Deutschland.

Rose:

In der Zwischenzeit musste sie wieder und wieder ins Krankenhaus für Bluttransfusionen. Die Abstände verkürzen sich. Wenn sie schläft, kommt es vor, dass sie mit Blut im Mund aufwacht. Sie hat am Körper blaue Flecken, ist sehr schwach und verletzlich. Im Mund hat sie Wunden. Hautausschläge am ganzen Körper. Auf dem Weg zur Schule hatte sie einen Anfall, Schaum vor dem Mund.

Zwischenzeitlich nahm sie Kortison zur Überbrückung. Aktuell suchen wir nach einem Blutspender. Sie braucht frisches Blut, nicht älter als sechs Stunden alt, am besten direkt von Spender zu Rose. Um ihre Blutzellen am Laufen zu halten – und dass sie es übersteht. Heute wird die Blutgruppe ihrer jüngeren Schwester untersucht. Auch Kollegen, Freunde tun dies. Ich selbst kann nicht helfen. Die Blutgruppe ist nicht kompatibel.

In die Schule kann sie nicht mehr. Doch zu Hause lernt sie mit Heften weiter. Sie will. Alle anstrengenden Aktivitäten muss sie einstellen. Selbst Zähneputzen kann sie nicht mehr – um die Wunden im Mund nicht schlimmer werden zu lassen.

Burundi:

Ein Blutspezialist aus Nigeria kümmert sich mit um Rose. Hilft uns, sie bei Kräften zu halten.

Eine Kollegin nahm sich nun Vollzeit der Sache an und kümmert sich um die Beschaffung aller notwendigen Dokumente vor Ort. Angefangen bei der Geburtsurkunde (Rose wurde uns damals von „Ärzte Ohne Grenzen“ als gefundenes Waisenkind übergeben), über einen Ärztebericht, der die Behandlung im Ausland rechtfertigt, Passfotos, Pass und Visum.

Vor Ort konnten wir schon einige Spenden sammeln von Menschen, die Rose helfen möchten. Dafür danke ich von ganzem Herzen! Denn dadurch wurden schon die aktuellen Bluttransfusionen ermöglicht.

Auch machen wir in unserer Organisation eine Person ausfindig, die Rose begleiten kann.

Deutschland:

Kontaktierte und befreundete Ärzte kümmern sich um Kostenvoranschläge aus in Frage kommenden Kliniken. Für die noch anstehende notwendige Untersuchung (Knochenmark), sowie mögliche Folgebehandlungen. Diese Kostenvoranschläge sind notwendig, um sie einer Stiftung vorzulegen, die evtl. für die Kosten aufkommen kann. Sobald diese Kostenvoranschläge vorliegen, kann entschieden werden.

Meine ganze Hoffnung liegt hierauf. Wird der Fall Rose nicht akzeptiert, weiß ich nicht, was noch tun. Denn für die Kosten können wir nicht aufkommen. Einen Beitrag müssen wir dennoch leisten. Denn auch im Fall einer Übernahme der Behandlungskosten, bleiben Ärztehonorare übrig, die definitiv nicht übernommen werden. Hinzu kommen Beträge hier und da, für Papiere, Transport, Bluttransfusionen.

Weiter gilt es zu organisieren, wo Rose und ihre Begleitung unterkommen können, während der Behandlungszeit in Deutschland. Viele Angebote stehen schon. Letztendlich kommt es darauf an, welche Klinik letztendlich behandeln wird.

Auch haben schon Leute Interesse gezeigt, finanziell in Deutschland zu helfen. Sie stehen bereit. Sobald ich genauere Zahlen weiß und wofür wir Geld benötigen, werde ich diese Infos weitergeben.

Die ganze Zeit hoffe ich. Bin nervös und denke nur daran, dass alles noch schneller laufen soll. Abwarten ist in dieser Situation die größte Gedulds- und Nervenprobe, die ich mir vorstellen kann. Jimmy, den wir im Februar 2007 verloren haben, trotz aller angelaufenen Bemühungen, und für den jede Hilfe zu spät kam, ist mir mehr präsent denn je.

Burundi in Deutschland

Januar 14, 2009

Derzeit befindet sich eine kleine, aber feine Delegation aus Burundi in Deutschland – auf Einladung des Bildungsministers aus Brandenburg. Im Anschluss an den Besuch dort folgt die Delegation um den burundischen Bildungsminister Dr. Saidi Kibeya (mit dabei auch Joseph Bigirimana, der Direktor unserer Schule „Ecole Polyvalente Carolus Magnus“) einer Einladung nach Karlsruhe – in die Europäische Schule und zum Empfang durch den Karlsruher Oberbürgermeister.

Derweil hat die Presse das Thema „Partnerschaft Burundi – Baden-Württemberg“ immer stärker aufgegriffen. Aktuellste Artikel finden sich bei

ka-news

Mannheimer Morgen

2009

Januar 5, 2009

Ich wünsche allen Lesern und Interessenten nur das Beste für 2009!

Vielen Dank für alles im vergangenen Jahr und bitte bleiben Sie den burundikids auch weiterhin treu!!!