Grausamkeit…
Januar 28, 2008
… in Kenia. Es nimmt kein Ende. Und die Wirkungen auf ganz Ostafrika sind verheerend.
Burundi endlich erwähnt
Januar 28, 2008
Wenn auch nur kurz, aber immerhin:
Ich bin froh, dass endlich auch einmal Burundi zur Sprache kommt - nicht immer nur Ruanda. Die Probleme waren/sind dieselben, doch bislang wurde immer nur vom nördlichen Nachbarn gesprochen. Danke an den Autor dieses Artikels!
Neues Projekt von Imani und Laura
Januar 27, 2008
Es geht voran
Januar 27, 2008
Wenn im Tagebuch in der vergangenen Zeit nicht viel Neues erscheint, heißt das nicht, dass nichts mehr passiert. Im Gegenteil - gerade weil so viel passiert, komme ich nicht dazu, regelmäßig zu schreiben.
Meine Ausreise nach Burundi steht nun fest: 29. Februar. Einsatzbeginn vor Ort ist somit pünktlich zum Monatsanfang der 1. März 2008. Da bleibt nicht viel Zeit für die Termine, die noch anstehen und die ich wahrnehmen muss/kann/soll/will. Hinzu kommt die Koordinierung der Beladung des Hilfsgütercontainers, der uns von einer örtlichen Logistikfirma zur Verfügung gestellt wird. Ohne die vielen fleißigen Helfer um mich herum würde ich das gar nicht alles schaffen. Die Hilfsbereitschaft ist überwältigend - und zugleich aufbauend und motivierend.
Wir haben nun also - vorerst - erreicht, was wir wollten: Die Möglichkeit, dass ich vor Ort eingesetzt werden und arbeiten kann. Mithilfe bei der Umsetzung der Projekte in Burundi und die Kommunikation der Fortschritte nach Deutschland. Es steht uns noch viel bevor - jetzt haben wir die Chance, es umsetzen zu können. Ich freue mich auf die kommenden zwei Jahre. Was dann folgt, wird später entschieden.
Die Hilfszusagen und Entwicklungen sind jedoch allesamt positiv, teilweise sogar wirklich überwältigend. Man steht nicht alleine da, wenn man Gutes tut. Das sind alles kleine Beispiele, die weiter anstecken. Ohne große Nachfragen, ohne große Zweifel - es wird einfach angepackt und mitorganisiert. Sogar selbständig, was für uns eine sehr große Entlastung darstellt.
Burundi wird bekannter. Doch noch sind wir noch lange nicht da, wo wir hinwollen…
Videotipp
Januar 23, 2008
Tagesschau vom 17. Januar 2008
(In der Menüleiste links auf “Entwicklungshilfe” klicken)
Artikeltipp
Januar 22, 2008
Ich lernte ihn in Burundi kennen, als er unsere Straßenjungs im Heim besuchte…
In Berlin
Januar 18, 2008
17. Januar. 20.07 Uhr. Ich sitze gerade im Zug von Berlin nach Karlsruhe. „weltwärts“-Auftaktveranstaltung mit Entwicklungshilfeministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul. Martina und ich wurden eingeladen, weil burundikids vor Kurzem als Entsendeorganisation im neuen Programm des Bundes geprüft und anerkannt wurde. Wir gingen hin – und das war gut so. Die Ministerin erkundigte sich an unserem Stand, ich richtete ihr sogar Grüße von Verena aus Burundi aus. Die beiden hatten sich nämlich schon einmal getroffen. Außerdem sind beide auch noch aus Wiesbaden. Wieczorek-Zeul erinnerte sich. Und freute sich.
Die ersten 50 Leute, die mit „weltwärts“ in die Welt entsandt werden, trafen sich heute. Ich einer unter vielen. Doch der einzige, der nach Burundi geht. „Wo liegt das?“ war wieder einmal eine der häufigsten Fragen. Und genau das ist es, was wir ändern wollen und werden. Jetzt haben wir erst einmal wieder zwei Jahre Zeit dazu. Zwei intensive Jahre. Das steht fest. Und ich bin überzeugt, dass wir erreichen werden, was wir uns vorgenommen haben.
Besonders freute ich mich, dass ich Julia wieder getroffen habe. Spontan sagte ich ihr Bescheid, dass wir in Berlin sein werden – und sie hatte Zeit. Kurzentschlossen ging sie mit zur Veranstaltung der Ministerin. Wir hatten uns nicht mehr gesehen, seit der Abreise aus Burundi im August/September.
Ein wenig Kirundi sprechen konnte ich auch wieder. Mit dem Verantwortlichen für Wirtschaft und Finanzen der Botschaft der Republik Ruanda in Berlin. Er schaute mich zuerst mit großen, ungläubigen Augen an, dann fing er an zu lachen. „Das gibt es doch nicht! Woher können Sie das?!“ Ich klärte ihn auf. Daraufhin wollte er mich überreden, doch lieber nach Ruanda zu gehen. Ich lachte, winkte ab und sagte, dass das schon die meisten täten. Mein Herz aber liegt in Burundi. Und da bleibt es.
Engpässe in Burundi
Januar 15, 2008
Aus privater Quelle habe ich erfahren, was ich in Bujumbura schon feststellte: In Burundi setzen langsam, aber sicher, Engpässe in der Versorgung ein aufgrund der Unruhen in Kenia. Benzin, soweit vorhanden, ist beinahe so teuer wie in Deutschland. Aktuell erfuhr ich von Lebensmittelknappheit. Insbesondere Nahrung für Babys und Kleinkinder. Die Situation der Bevölkerung verschlechtert sich…
Artikeltipp
Januar 15, 2008
Start des “Burundi-Wiki”
Januar 12, 2008
“Das vergessene Land” - bislang sind im Internet nur beschwerlich Infos über Burundi zu finden. Dies zu ändern, haben wir uns nun zur Aufgabe gemacht, mit dem Start eines “Burundi-Wiki”, das sich ausschließlich auf das “Herz Afrikas” konzentriert. Es soll eine offene Plattform für jedermann/-frau sein, der etwas zu oder über Burundi zu sagen hat. Um einen Pool an Informationen zu schaffen, der Suchenden weiterhilft - und zur weiteren Bekanntmachung des kleinen ostafrikanischen Staats beiträgt. Ob Fakten, Zahlen, Geschichten, Linksammlungen, Bilder oder Erfahrungsberichte - der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.
Das “Burundi-Wiki” lebt von seinen Schreibern - macht mit!